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Zivildienst

Zivildienst im Roten Kreuz - Lerndienst mit Mehrwert

Foto: Zivildienstleistender beim Sanitätsdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Anerkannten Kriegsdienstverweigerern bietet das DRK viele interessante Möglichkeiten für einen Zivildienst. In über 1.900 Rotkreuz-Einrichtungen kann bundesweit Zivildienst geleistet werden. Das sind über 9.500 Zivildienstplätze in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen, die dem zukünftigen "Zivi" eine reichhaltige Auswahl liefern.

Welche Einsatzplätze stehen zur Verfügung?

Als Zivildienstleistende können anerkannte Kriegsdienstverweigerer im Deutschen Roten Kreuz eingesetzt werden... 

  • im Mobilen Sozialen Hilfsdienst
  • im Krankenhaus
  • in Behinderteneinrichtungen
  • in Einrichtungen der stationären Altenhilfe (Pflegeheime etc.)
  • im Behindertenfahrdienst / Essen auf Rädern 
  • bei der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung
  • beim Blutspendedienst
  • im Rettungsdienst

Zivildienst im Fahrdienst

Behindertenfahrdienst

Foto: Behindertenfahrdienst
Foto: A. Zelck / DRK

Im Behindertenfahrdienst werden behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene von ihren Wohnungen abgeholt und zu Schulen, Ausbildungsstätten oder Arbeitsstellen gefahren (...und natürlich wieder nach Hause gebracht). Aber auch Fahrten zu Arztbesuchen, Erledigungen bei Ämtern und Fahrten zu Veranstaltungen etc. gehören zum Tagesablauf.

Dafür stehen Spezialfahrzeuge mit Hebe- oder Rollbühnen für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Neben dem "Chauffieren“ ist der Zivildienstleistende verantwortlich für die sachgerechte Unterbringung und Sicherung der Behinderten sowie für die Betreuung während der Fahrt.

Eigentlich klar, dass für diese Aufgaben der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine zumindest ausreichende Fahrpraxis erforderlich ist. Zudem sollten die Betreuungsaufgaben nicht unterschätzt werden; denn auch sie verlangen ein wenig sozialpsychologisches Geschick.

Menü Service

Seniorin mit Pfleger
Foto: A. Zelck / DRK

Im Bereich "Essen auf Rädern" werden die Mittagsmahlzeiten alten, kranken oder behinderten Menschen ins Haus gebracht. Dabei werden entweder täglich warme Mahlzeiten oder wöchentlich tiefgefrorene Menüs ausgeliefert.

Trotz der einfachen Aufgabenbeschreibung ist der Zivildienstleistende hier nicht nur Lieferant der Nahrungsmittel, sondern auch Ansprechpartner bei Wünschen und berät zudem bei der Essensauswahl. Voraussetzung für diese Tätigkeit ist der Führerschein Klasse B (oder C 1) und eine ausreichende Fahrpraxis.

Zivildienst im Mobilen Sozialen Hilfsdienst

Junger Pfleger im Gespräch mit einer Seniorin
Foto: M. Eram / DRK

Zivildienst im Mobilen Sozialen Hilfsdienst

Ältere oder behinderte Menschen, die sich nur schwer oder gar nicht selbst versorgen können, sind auf Hilfe angewiesen. Der Mobile Soziale Hilfsdienst ermöglicht den Betroffenen, ihre individuellen Wünsche zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen. 

Die Arbeit der Zivildienstleistenden verlangt in diesem Bereich daher ein hohes Maß an Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und verantwortungsbewusstem Handeln.  Genau betrachtet umfasst dieses Aufgabengebiet drei Bereiche:  

  • Hilfen zur Erhaltung und Erweiterung von Kontakten zur Umwelt  Besuchsdienste (Gespräche, Vorlesen, Spiele etc.), Begleitung zu Ärzten, Behörden, Ausflügen, Feierlichkeiten etc.
  • Hilfen im Haushalt,  Zubereitung von Mahlzeiten, Einkaufen gehen,  Reinigungsarbeiten in der Wohnung, Gartenarbeiten
  • Sozialpflegerische Hilfen: bei der Körperpflege (Waschen, Baden und Rasieren), beim Aufstehen und Zubettgehen, beim An- und Auskleiden, beim Gehen und bei Körperübungen.
    Diese Hilfen können nur nach Ausbildung und Anleitung durch eine Fachkraft vom Zivildienstleistenden ausgeführt werden. 

In der Regel ist für eine Tätigkeit in diesem Bereich der Besitz des Führerscheins der Klasse B (oder C1)  erforderlich. Natürlich erhalten Zivildienstleistende zu Beginn ihrer Tätigkeit eine ausführliche Einweisung in der Dienststelle und einen fachspezifischen zweiwöchigen Einführungslehrgang.